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Stürmische Flitterwochen
von Dominik

An- und Einreise
Auf dem Hinflug in die amerikanische Grossstadt erhaschten wir einen Blick auf eine englische Grossstadt: London konnten wir sogar aus der Reiseflughöhe erkennen und bildlich festhalten. In New York mussten wir uns 3 Stunden mit anstehen und der Einreise beschäftigen und gönnten uns danach ein Taxi direkt zum Schiff.

Das Schiff
Die AIDAluna stand am Pier praktisch inmitten Manhattans. Das Check-In lief schnell ab und schon konnten wir das noch fast leere Schiff auch von Innen bewundern. Auch unsere Kabine war schon bezugsbereit. So starteten wir mit einem Foto-Rundgang durch das Schiff und auch die Aussicht an Deck mit der Skyline New Yorks musste festgehalten werden. Umso mehr auch noch die Sonne schien, was im Verlauf der Reise noch anders kommen wird.

Die Stadt New York
Nach Schiffsrundgang und kurzer Ruhepause stürzten wir uns zurück in die Stadt. Und dies war tatsächlich zu Fuss möglich. In etwa 20 Minuten waren wir bereits am hellerleuchteten Times Square. Auch in der Stadt die fast nie schläft, ist es dunkel geworden. Ermüdet vom Anreisetag waren wir bald zurück auf dem wieder sehr leeren Schiff. Es zogen wohl alle Passagiere vor die erste Nacht an Land zu verbringen. Das Schiff legte nämlich erst am kommenden Abend ab. Wir genossen aber die Aussicht vom Schiff und legten uns bald schlafen. Schliesslich hatten wir nach der Kreuzfahrt noch ausgiebig Zeit für die Stadt.
Mit einer Hopp-on-Hopp-off Tour am nächsten Tag verschafften wir uns einen Überblick über die grösste Stadt der USA. Im M&Ms-Store kauften wir eine Ration Süssigkeiten für unsere Kreuzfahrt. Zurück auf dem Schiff folgte die obligatorische Rettungsübung. Leider war es unterdessen eher nass, dunkel und nicht mehr so warm. Dies tat der magischen Stimmung beim Auslaufen aus New York aber keinen Abbruch. Die Wolkenkratzer schwebten in Wolken gehüllt langsam an uns vorbei, besonders der Blick auf den Finance District war atemberaubend. So konnte unsere Kreuzfahrt starten.

Washington
Der Weg nach Baltimore war geprägt von besserem, wenn auch kühlem Wetter und traumhaften Sonnenauf- und untergängen. In Baltimore stand der obligate Ausflug nach Washington auf dem Programm; weisses Haus, Capitol, Washington Memorial, Kriegsdenkmäler und das Luft- und Raumfahrtmuseum in 6 Stunden inklusive Anreise. Spannend und etwas hektisch.

Kennedy Space Center
Ein Bubentraum erfüllte sich für Dominik am nächsten Tag. Am Cape Canaveral ging es ins Kennedy Space Center. Auch wenn keine Space Shuttles mehr starten, war mit den zahlreichen Ausstellungen, Startrampen, 3D-Imax-Kino, Raketenpark und dem riesigen Shop natürlich die Zeit zu knapp. Voller Eindrücke ging es mit den offiziellen Bussen zurück zum Schiff und dank der Nähe zum Strand und noch etwas Zeit vor dem Ablegen, kamen wir noch zu einem Bad im Atlantik. Eine malerische Abendstimmung versüsste uns das Ablegen in Richtung Miami.

Miami
Vorbei am grössten Containerhafen Floridas fuhren wir direkt vor die Tore Miamis. Der Ausflug führte natürlich zu den Everglades, wo wir auf der Fahrt mit den Propellerbooten ausser Vögel keine Tiere zu sehen bekamen. Dafür war vom Parkplatz aus ein grosser Alligator gefährlich nahe zu entdecken. Den Tour-Bus verliessen wir noch in der Stadt und entschieden uns für eine Bootstour zu den Promi-Inseln. Auch dort war aber eigentlich nichts zu sehen. Dank einem Taxi waren wir dann gerade rechtzeitig zurück auf dem Schiff. Die Sonne versank hinter den Hochhäusern der Stadt und sie machte wieder einem kitschigen Abendrot Platz.

Bahamas
Farbige Häuser empfingen uns auf den Bahamas. Trotz Wolkenfeldern und starkem Wind machten wir uns per Wassertaxi auf an einen der zahlreichen Strände. Der äusserst starke Wind machte das am Strand liegen etwas schwierig. Dominik freute sich über die Riesenwellen im Meer und liess sich auch von ein, zwei Purzelbäumen unter Wasser nicht von diesem Spass abbringen. Trotzdem ging es bald mal zurück nach Nassau; kurz ein Foto vor dem Hardrock Cafe, ein Spaziergang durch die geschätzten 2 touristischen Strassen und ein Aufenthalt im Starbucks mit günstigem Internet vollendete unseren Aufenthalt.

Auf dem Schiff
Ein absolut malerisches Abendrot entliess uns in zwei Seetage. Das Leben an Bord soll an dieser Stelle auch noch beschrieben werden. Mit drei Buffet-Restaurants mit sehr feinen Speisen und unzähligen Bars kamen wir auch von dieser Seite her nicht zu kurz. Die Abendunterhaltung war mal besser, mal schlechter und die Live-Musik leider auf ein, zwei Orte beschränkt. Trotzdem wurde es uns nie langweilig, gab es doch Vieles zu entdecken: 4D-Kino, Fotogalerien, Flitterwochen-Treff oder auch Lasershows und Poolpartys an Deck.

Bermudas
Unser letzter Stopp war auf den Bermudas. Leider für einen Halbtages-Ausflug zu weit weg gelegen war die Hauptstadt Hamilton und so besuchten wir am Morgen das für die Touristen beim Hafen aufgestellte Shopping-Center und kehrten fürs Mittagessen aufs Schiff zurück. Am Nachmittag fuhr uns ein Segel-Katamaran ins Meer hinaus zu schönen Riffs, die mit Unterwasserkamera und Schnorchel-Ausrüstung gleich begutachtet wurden. Dominik schreckte sogar eine Schildkröte auf.

Zurück in Big Apple
Am Morgen des 12. Tages kamen wir wieder zurück nach New York. Ein einmaliges Erlebnis die Einfahrt unter der Verrazano-Bridge hindurch, an der Freiheitsstatue und Manhattan vorbei. Wie schon bei der Verabschiedung erwartete uns auch wieder eher garstiges Wetter. Noch trocken, aber bedeckt und doch schon in Erwartung etwas Grossem. Nach den erneuten Einreisehürden konnten wir New York in Beschlag nehmen und schauten uns im Central Park um und statteten dem Rockefeller Center einen Besuch ab: eine herrlich leuchtende Skyline wurde uns geboten.

Vor dem Sturm
Wie der Kapitän uns am Sonntagmorgen informierte, werde der Hafen wegen eines erwarteten Hurrikans bald geschlossen. Wir konnten das Schiff noch planmässig verlassen, aber die neuen Gäste werden am Abend ab 18 Uhr kein Schiff mehr vorfinden. So checkten wir für die nächsten fünf Tage in unserem Hotel ein und bezogen das Zimmer im 17. Stockwerk. Das nächste Ungemach erfuhren wir aus dem Fernseher. Nicht nur das Hurrikan Sandy definitiv New York ansteuerte, auch die U-Bahn stellen aus Sicherheitsgründen am Sonntagabend den Betrieb ein. Wir entschieden uns die Bereiche in Lower Manhatten gleich noch an diesem Tag zu besuchen. Der Finance District, die Wallstreet und 9/11 Memorial schauten wir an. Überall wappneten sich die Menschen auf den Sturm. Wir deckten uns auch noch mit Wasser, Sandwiches und Cookies ein. An den nächsten Tagen wird es wohl weniger zu entdecken geben.

Hurrikan Sandy
Mit Breaking News auf 10 Kanälen, Internet und Lesestoff verbrachten wir den grössten Teil der nächsten Tage. Halb Manhattan hatte keinen Strom, die ganze Stadt keine U-Bahn, gegen Ende Woche bald kein Benzin und auch zeitweise keine geöffneten Restaurants mehr. Auch die 24h Mc Donalds und Starbucks waren geschlossen in dieser Stadt, die niemals schläft. Etwas langweilig wurde der Aufenthalt dann doch. Die Gefahr durch den Sturm war vorbei, doch ohne U-Bahn kam man in New York nicht allzu weit. Zu dem waren viele Touristenattraktionen beschädigt oder geschlossen. Dominik gab Radio Central noch ein Interview zur Lage vor Ort. Gegen Ende Woche folgten immerhin Besuche der Grand Central Station oder des riesigen Toys R us am Times Square. Am Freitag war auch eine Bootstour möglich, die uns um Manhattan herum führte.

Schlussendlich waren wir froh, dass die Flüge am Freitagabend wieder planmässig abhoben und wir unsere fast schon Abenteuerferien und eigentlich Flitterwochen abschliessen konnten.


(25.12.2012 / Counter: 2428)

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