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Teil 2: Abendessen, Unterhaltung und der Tag danach
von Dominik

Die geladenen Gäste mit den Privatautos fuhren selbst zum Gasthof Tell nach Gisikon-Root und wurden direkt in dessen Klosterkeller gebeten; ein sehr schöner Weinkeller mit Ambiente.

Süsses im Klosterkeller
Mit süssem Moscato, weiteren Foto-Shootings und vielen Gesprächen wurde auf die anderen Gäste gewartet. Diese waren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 71.25 km/h (nach Aussage von Chauffeur Werni Wetli) im Oldtimer-Postauto unterwegs und trafen kurz darauf ein. Etwas nach 19 Uhr konnte der Dézaley-Saal betreten werden; natürlich schön geschmückt mit Sonnenblumen und einem Ausblick auf die immer höher steigende Reuss.

Rückblick auf zwei Leben
Tätschmeister Dave begrüsste die Gesellschaft und erklärte gleich eine Aufgabe für die Gäste. Quadratische Kacheln galt es pro Gruppe oder Paar künstlerisch zu gestalten und diese bis spätestens zum Dessert bereitzuhaben. Was daraus wird, erfahren wir am Schluss. Kurz danach folgte der 1. Gang: ein geräuchertes Forellenfilet mit Parisette und Butter. Mit dem vorerst gestillten Hunger wurde nun auf das Leben des Brautpaares zurückgeschaut; Eindrücke von Geburt über erste Schultage zu Familienferien prägten die Diashow. Immer wieder brachten die beiden Mütter Gegenstände aus vergangener Zeit hervor; Stofftierli, Turnsack, Barbie, „Chindsgi-Täschli“, Lerncomputer wechselten den Besitzer. Bei Daniela fiel auf, dass sie fast immer die Fotos mit Anita teilte und bei Dominik war fast immer eine Foto- oder Videokamera zu sehen.

Gast-Auftritt von Pedro
2006 kamen die Lebensläufe zusammen und dies kundzutun wurde direkt Pedro Lipp überlassen. Er schilderte seine Reiseleiter-Eindrücke von der damaligen Finnland-Rundreise, bei der sich Daniela und Dominik kennenlernten. Es folgten zum Schluss einige gemeinsame Bilder der Beiden von Kreuzfahrten und anderen Aktivitäten.

Frauen gegen Männer
Nach dem nächsten Gang, einem gemischten Salat, folgte ein kurzes Spiel bei dem die Frauen gegen die Männer antraten. Die vier Frauen bewiesen eine enorme Geschwindigkeit beim richtig Stehen und Drehen, damit die umgehängten Buchstaben das gewünschte Wort ergaben. Die Männer kamen bloss zu einem Ehrenpunkt.

Ein Traum von einem Essen, ein Laien-Theater und ein Tanz
Mit dem Hauptgang wurde es still im Saal. Alles waren mit dem Schweinsfilet, den drei Saucen, zwei Beilagen und dem Gemüsebouquet beschäftigt. Der Nachschlag fiel ebenfalls nicht zu knapp aus, so dass alle gesättigt an das Highlight herangehen konnten. Alle Gäste erhielten per Los eine Schauspielrolle zugeteilt. Tätschmeister Dave erzählte nun eine Geschichte um ein Königspaar und deren Tochter „Paul“. Nach dramatischen und total witzigen 4 Akten mit Rittern, knarrenden Eichen, einem Wildschwein und mit flexiblem Vorhang folgte im 5. Akt das Finale: die Tochter wurde vom Prinzen gerettet und das überglückliche Königspaar Daniela und Dominik begann umkreist vom ganzen „Volk“ im Kerzenlicht zu tanzen. Ein ganz origineller Weg, um den Hochzeitstanz einzuläuten.

Hochzeitstorte und Spiegel
Das Tanzen wurde durch die fortgeschrittene Stunde und das bereits aufgebaute Dessertbuffet wieder unterbrochen. Vor dem Anschneiden der Hochzeitstorte richtete das Brautpaar einige Dankesworte an die Gäste und besonders an die Trauzeugen und Tätschmeister. Die gestalteten Kacheln wurden nun rund um einen Spiegel geklebt, so dass ein kleines Kunstwerk als Geschenk für das neue Paar entstand. Es folgte die Verteilung der Hochzeitstorte und die Eröffnung des Dessertbuffets.

Gemütlicher Ausklang
Trotz etwas stimmigerer Musik wagte sich niemand auf die Tanzfläche. Die vielen Gespräche an den Tischen waren interessanter. Mit Kaffee und Schnäpsen klang der Abend ganz langsam aus und so wars schon bald kurz vor 4 Uhr. Einige Gäste machten sich noch auf den Heimweg, ein Grüppchen verschob sich nur über die Strasse ins Hotel. - Ruhe kehrte in Gisikon-Root ein.

Die Überraschung zu Hause
Am nächsten Morgen fanden sich alle Gebliebenen zum Morgenessen zusammen und kurz vor 12 Uhr folgte der Rückweg. Das Hochzeitspaar machte sich gespannt auf den Weg ins eigene Heim. „Kommen wir überhaupt rein?“ „Wird noch irgendetwas an seinem ursprünglichen Platz sein?“ schoss es den beiden durch den Kopf. Die Eingangstüre wurde langsam geöffnet, man schritt vorsichtig ins Wohnzimmer und erblickte – ein Bett, Nachttische, rundherum verstreute Rechaud-Kerzen und dahinter die Wand; die weisse Wand verziert mit einem Riesenherzen, Just-Married-Schriftzug und ein „dezenter“ Hinweis auf den Turnverein Obfelden. Man darf ruhig von einem kleinen Kunstwerk reden, das sicher noch einige Zeit stehenbleiben wird.

Danke
Das Brautpaar kehrte am Sonntag nochmals nach Gisikon-Root zurück, um einiges abzuholen und die Geschenke mitzunehmen. Unterdessen ist alles gesichtet und es bleiben vom gestrigen Tage Tausende Eindrücke, die es noch zu fassen gilt; Freunde, Nachbarn, Tanten, Onkeln, Arbeitskollegen, Cousinen, Eltern waren zu Gast, viele Weisheiten gesprochen und gehört und noch viel mehr erlebt.

Vielen Dank euch allen, dass wir diesen Tag mit euch verbringen durften. Er wird uns mit all den Erlebnissen ein Leben lang in Erinnerung bleiben.

Danke!

Und für die offiziellen Fotos schaut doch nächste Woche nochmals vorbei!

Teil 1 lesen


(03.09.2012 / Counter: 3505)

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